Willkommen im Club

„Lass dich einfach fallen, von dort ist eh nicht mehr tief. Wir machen für dich den guten Fusel auf… Willkommen im Club, die Veteranen zeigen dir ihre Narben, und die Alkis trinken mit dir einen Schluck und die Knastis nehmen dich in die Arme. Herzlichen Glückwunsch, jetzt bist du kaputt.“ Das ist Maxim: Willkommen im Club. Das Video stellt auch eine Allegorie auf das Leben dar – Fatalismus, der ein wenig in Richtung Euphorie ausschlägt. Mist, jetzt habe ich hier die Farbe geändert irgendwie, nur damit nicht alles blau und unterstrichen und ein gigantischer Hyperlink ist. Sind wir nicht alle ein… puh, das werden mir die Exegeten und Philister zerreißen. „Klick mich, ich bin ein Hyperlink.“ Das könnte man doch auf freche T-Shirts drucken. Naja, für ein Eigenbrustpunch reicht das jetzt nicht. Klingt ein bisschen nach Otto Walkes und Susis Föhn.

Was ich eigentlich … warum ist denn jetzt die Farbe zurückgeändert? Egal … schreiben wollte: Willkommen im Club. Einfach mal einen Absacker nehmen. Morgens die Kinder verschlafen lassen. Das Bier vom Vorabend rumstehen lassen. Sich durch einen Apfel, zwei Pizzen, drei Tüten Chips, vier Tafeln Schokolade und  essen und noch lange nicht satt sein. Vielleicht sogar Schmetterling werden, wenn es sich ergibt. Müll auf den Boden werfen, irgendwas Sexistisches… sagen wir: denken, das Auto leerfahren, trinken, bis die Katze die kreppe trummkritt. Zocken wie früher, so dass man beim Einschlafen noch so kleine Heroes-Pferdchen über das Innenauge hoppeln sieht. Liberté toujours, wie das Land so das Jever. Todo Listen durchhaken. Beim Joggen abbiegen, sich gemütlich auf eine Bank legen und schlafen. Tiere essen, auf der Weide die Zähne gleich rein in die Kuh. Ein einziges Amen, ganz gleich auf welches Credo. Du darfst.

Wir singen dir den Blues
Werfen schwarzes Konfetti
Und du schneidest den Pustekuchen an.

Vielleicht morgen.

 

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3 Kommentare zu „Willkommen im Club

  1. Also der Dreizeiler ist viel besser als dieser Blätterhaufen.

    Der ganze Text wäre besser ohne dieses Selbstkommentieren des Schreibprozesses, das trägt nichts bei außer den Gedanken zum Hyperlink, der ganz schön ist.

    – Gerade wollte ich schreiben, der Text ist frischer und freier als der Song, da muss ich merken, dass der Dreizeiler gar nicht von Dir ist. Bis dahin gilt es aber.

    Morgen ist auch noch ein Tag.

    Gefällt 1 Person

  2. Da ich den Eindruck gewonnen habe, diese Kleingruppe bliebe gerne unentdeckt, habe ich versucht, auch meinen schönen Nachnamen aus den Augen der Suchmaschinen zu ziehen, Gelingt aber nicht rückwirkend. Soll ich die alte Kommentare löschen oder ist’s jetzt eh zu spät?

    Gefällt mir

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